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Den Iren ist der Whisky zu Kopf gestiegen

Der Grand Prix Eurovision de la Chanson (neudeutsch: “Eurovision Song Contest”) hat uns ja schon bewiesen, dass finnische Monster genauso Sieger sein können wie graziöse Diven.

Bisher haben wir ehemalige Metzger und ukrainische Transvestiten aushalten müssen, aber das geht zu weit: Nach dem Vorentscheid in Irland wird nun Dustin, ein Truthahn (Foto), nach Belgrad geschickt, der für “The Emerald Isle” antreten soll. Nachdem Irland bereits insgesamt siebenmal den Contest gewonnen hat, munkelt man, dass das Federvieh diesmal die Niederlage sicherstellen soll, damit man nicht wieder ein derart kostspieliges Event auf die Beine stellen muss. Der Truthahn ist übrigens hauptberuflicher Bauunternehmer, sang Duette mit Chris de Burgh und Bob Geldorf - und entschuldigte sich für “Riverdance”.

Der Truthahn gibt “Irlande douze points” zum Besten, vielleicht als eine Racheaktion für die lächerlichen fünf Punkte von Helsinki. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Song Contest zu einem Abladeplatz für Vogelgrippe-Opfer wird: Erst Verka Serdouchka, jetzt Dustin?

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