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Nachhilfe im Bundestag
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Während die Schwulen und Lesben in der westlichen Welt auf CSD-Paraden durch die Straßen tanzen, steht noch immer in mindestens sieben Ländern die Todesstrafe auf gleichgeschlechtlichen Sex. Zum Beispiel im Iran: Dort wurden im Juli 2005 zwei Jugendliche hingerichtet. Angeblich wegen “Vergewaltigung” eines 13-Jährigen. Menschenrechtsgruppen gehen aber davon aus, dass die Jungen einfach nur Sex hatten. Wer erinnert sich nicht an die Bilder von den beiden gehängten Teenagern?
Die Bundesregierung erinnert sich offenbar nicht daran. In der Antwort auf eine Große Anfrage der Grünen im Bundestag heißt es, in den letzten Jahren sei ihr kein Fall bekannt geworden, in dem ein Todesurteil gegen Homosexuelle vollstreckt wurde. Höchste Zeit für Nachhilfe also.
Dafür gibt es jetzt Gelegenheit. Die Grünen haben eine Große Anfragen über Menschenrechte von Schwulen und Lesben gestellt und gefordert, den 17. Mai in Deutschland zum Tag gegen Homophobie zu erklären. Am letzten Freitag debattierte der Bundestag darüber. Tobias Körner war vor Ort.
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Am 27. Juni 2008 um 12:09 Uhr
Die Typen im Bundestag haben wohl nichts besseres zu tun, als über Schwule und Lesben zu reden? Gibt es nicht wichtigere Themen?
Das ist manchmal schon recht unverständlich, mit welcher Priorität einige Themen anderen bevorzugt werden…
Daniel