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Film ab, die Zweite
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Mit Horrorfilmen ist das ein bisschen so wie mit Homosexuellen: Irgendwann bricht die wahre Natur sich Bahn. Im Fall von “Ruinen” dringt sie sogar – und da wird’s dann vollends schwul – in die Körper von schönen jungen Amerikanern ein, die daraufhin den Verstand verlieren. Regisseur Carter Smith, der letztes Jahr mit seinem Homo-Teenager-Alptraum “Bugcrush” jede Menge Kurzfilmpreise abräumte, sitzt offen schwul hinter der Kamera und lächelt grausam. Wahrscheinlich weil sein Film wirklich unheimlich und richtig gut ist.
“Poltergay” beweist hingegen, dass man auch Horrorfilme über Schwule machen kann, die von allen guten Geistern verlassen sind. Gruseliger Disco-Trash!
Dafür entschädigt der philippinische Film “The Blossoming of Maximo Oliveros” ganz ohne Spuk und Hexerei mit der bezauberndsten Jungschwuppe seit “Billy Elliot” (ab heute auf DVD).
Wer vor wem Angst hat, entscheidet sich immer erst, wenn es im Kino dunkel wird und die Heteros vor einem anfangen, sich laut über den Film zu unterhalten. Auf sie mit Gebrüll!
Wie sich das anhört, weiß TIMM-Kulturredakteur Paul Schulz.
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Am 29. Juni 2008 um 13:22 Uhr
Schon das zweite Mal, dass eure Filmtipps extrem viel Geschmack beweisen. Wird der Rest eures Programms auch so unterhaltsam? Euer Filmkritiker weiß jedenfalls offensichtlich, wovon er spricht.
Am 30. Juni 2008 um 16:29 Uhr
Ihr habt Manila nach Thailand gebrach!
„The Blossoming of Maximo Oliveros“ ist natürlich ein Philippinischer Film
Am 30. Juni 2008 um 16:51 Uhr
Am 14. Juli 2008 um 16:01 Uhr
Tolle Auswahl an Filmen. Auch wenn ich ein Trash-Freak bin und Poltergay eigentlich schon wieder so trashig finde, dass es auch wieder lustig ist.
Allet jute weiterhin!