Magic M. aus Mülheim schreibt ein Blog, in dem er vor allem von schwul-lesbischen Events in Nordrhein-Westfalen berichtet, Anekdoten erzählt und Veranstaltungstipps gibt. Wir haben ihn im Interview zu seinem Gay-Party-Guide befragt.
TIMM: Wie kamst du auf die Idee zu deinem Gay-Party-Guide?
Magic M.: Ich bin im Prinzip jedes Wochenende irgendwo in der schwul-lesbischen Party- und Veranstaltungsszene von NRW als Fotoscout und auch privat unterwegs. Dabei komme ich auch mit vielen Partygästen ins Gespräch und diversen Besuchern fiel auf, dass ich so gut wie die meisten Events kenne und man mich (fast) überall antrifft. Diejenigen, die ich öfter auf diversen Veranstaltungen treffe, welche mich mittlerweile ein wenig besser kennen, sprachen mich in der Vergangenheit oft auf andere Events an, die der eine oder andere bisher noch nicht oder aber nur vom Hören her kannte. So wurde ich dann häufig nach anderen Partys befragt, wie es denn dort sei, welches Publikum dort verkehrt, wie die Location ist, welche Musik gespielt wird etc. Ein Gast meinte dann im letzten Jahr zu mir, ich könnte mein Wissen doch einmal als eine Art Veranstaltungsführer der Allgemeinheit zugänglich machen. Da ich sowieso u.a. im IT-Bereich beruflich tätig bin und das Web mein Zuhause ist, wurde die Idee eines eigenen Blogs zu dem Thema geboren.
TIMM: Seit wann existiert dein Blog?
Magic M.: Anfang Oktober 2007 habe ich mein Blog zum Thema Events aller Art, Infos rund um die Partys, Insidernews, Anekdoten, die meine Tätigkeit als Fotoscout so mit sich bringt, vermischt mit privaten Erlebnissen bei den Veranstaltungen, gestartet.
TIMM: Was ist deine Motivation? Ist das Blog dein Hobby oder bist du beruflich im Eventbereich tätig?
Magic M.: In den Gesprächen mit einigen mir besser bekannten Gästen stellte sich ebenfalls heraus, dass einige den Dingen, die mir so im Laufe der Zeit passieren, gerne und amüsiert zuhören, was mich in meinem Vorhaben bestätigt hat. Das Blog ist mein Hobby und ergänzt auch gut meine Tätigkeit als Fotoscout. Im Eventbereich - sprich Veranstaltungsmanagement für Kunden und eigene Events - war ich allerdings auch über lange Jahre nebenberuflich tätig.
TIMM: Woher kommt dein Pseudonym “Magic M.”?
Magic M.: Ich war nicht nur im Veranstaltungsmanagement tätig, sondern auch seit etlichen Jahren als DJ, allerdings primär auf nicht schwul-lesbischen Partys und Events aller Art. In einer Location, wo ich langjährig als Resident-DJ tätig war, begrüßte mich eines Abends jemand vom Thekenpersonal mit den Worten: “Ah, heute Abend wieder Entertainment mit Magic Markus.” Somit war dieser Name als mein Pseudonym als DJ geboren. Bis dahin hatte ich keins und legte unter meinem Realnamen auf. Im Laufe der Zeit habe ich das dann verkürzt zu “Magic M.”.
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